Es gibt ein sicheres Zeichen dafür, dass sich das Jahr dem Ende zuneigt: die Ankündigung eines Jahresrückblicks. Ich bin dieses Jahr zu Gast bei der Friedrich-Naumann-Stiftung, um gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmerman (FDP) dieses besondere Jahr 2020 zu besprechen. Moderiert wird die Veranstaltung von Meinhard Schmidt-Degenhard (Hessischer Rundfunk).

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Auszug aus der Veranstaltungsankündigung:

Die Corona-Pandemie hat das Jahr 2020 weltweit bestimmt und dabei viele Themen in den Hintergrund rücken lassen. Kriege und Konflikte fanden quasi abseits der Medien statt, der Klimawandel wurde zu einer Randnotiz und selbst die US-Wahlen wurden fast ausschließlich im Hinblick auf den Einfluss der Pandemie analysiert. War 2020 ein verlorenes Jahr? Vorläufige Bilanz: mindestens 1,5 Millionen Menschen starben weltweit in Folge der Covid-19-Pandemie. Firmen mussten Insolvenz anmelden, Arbeitsplätze gingen verloren, für viele Familien und Alleinstehende bedeutet all dies die pure soziale Not. Der Rechtspopulismus profitiert von der Sehnsucht vieler Menschen nach einfachen Lösungen – die es nicht geben kann. Während 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht sind, streiten wir uns in Deutschland über Lüftungstechniken in Schulen, über das Silvester-Feuerwerk und Einschränkungen beim geplanten Ski-Urlaub.

Die Veranstaltung findet digital statt und wird live auf YouTube übertragen.