Ziel

Glauben Sie an einen Gott? Ich tue es nicht, glaube aber, Ihnen darlegen zu können, dass Religionen zivilisatorischen Fortschritt behindern. Religiöse Dogmen sind die Antithesen zum humanistisch-zivilisatorischen Fortschritt – soweit meine These. Dennoch wirken religiöse Dogmen in alle Bereiche unseres Lebens hinein – von der Politik, über die Wirtschaft bis hin zu unserer Konzeption von Gesellschaft.

Im kommenden Jahr will ich mich in eine Diskussion über Gott und die Welt begeben; nicht um mehr Chaos zu stiften, sondern um Ordnung in meine Gedankenwelt zu bringen. Ich werde für einen (post-)modernen Antitheismus werben, der sich gleichermaßen gegen die fünf Weltreligionen, Konsumreligionen wie kontrafaktische Ideologien richtet.

Projekt 2021: Über Gott und die Welt
„Was ist noch besser als ein langer Blogpost?“, habe ich kürzlich gefragt. Natürlich lautet die Antwort: ein Buch.

Dokumentation

Wie ich bereits erwähnt habe, geht es bei meinem Projekt 2021 nicht darum, am Ende ein Buch zu veröffentlichen. Nein, mir geht es um die Erfahrung, eigenverantwortlich (und ohne vertragliche Bindung) ein Buch zu verfassen. Damit diese Erfahrungskomponente nicht zu kurz kommt, werde ich meine Fortschritte, aber auch meine Rückschläge in kurzen Tagebucheinträgen dokumentieren.

Für dieses Projekt-Tagebuch habe ich eine eigene Indexseite /projekt-2021 eingerichtet.

Recherche

Die ersten Wochen wird sich die Arbeit an meinem Projekt 2021 darauf beschränken, wichtige Werke zu den Themen Atheismus, Antitheismus und Religionskritik zu lesen. Vermutlich wird mich jede Lektüre auf drei weitere Texte aufmerksam machen; dementsprechend ist die Liste jeweils eine Momentaufnahme. Bereits gelesene Werke werden durchgestrichen.

Schreibfortschritt

Das A und O eines Jahresprojektes ist, das man möglichst viel vom Jahr nutzt. Regelmäßige Sprints schlagen Arbeitsmarathons. Ein Buch zu schreiben, besteht aus weit mehr als dem Schreiben an sich. Recherche, Denken, Strukturieren, Diskutieren sind nur einige Schlagworte, die verdeutlichen, wie vielseitig die Arbeit an meinem Projekt ist.

Leider lässt sich die Arbeit auf diesen Nebenkriegsschauplätze nicht derart gut dokumentieren wie die reine Schreibarbeit. Deswegen habe ich mir vorgenommen, jeden Monat etwa 20 – 40 Seiten zu schreiben.

In Ulysses habe ich mir ein Schreibziel von mindestens 80.000 Wörtern gestellt. Die Wortanzahl rechne ich wiederum nach der Formel 500 Wörter/Seite in Seiten um und übertrage diese Seitenzahl in einen Google Spreadsheet.