Man­che The­men pas­sen nicht auf die­sen Blog. Oder ich schaf­fe es nicht, aus ihnen einen Text zu for­men. Die­se Text­frag­men­te und unsor­tier­ten Gedan­ken lan­den bei mir auf Twit­ter – und so wird aus Unbe­hol­fen­heit auf magi­sche Wei­se Lako­nik.

Beson­ders lako­nisch sol­len die Ein­woh­ner Lako­ni­ens – eines Gebie­tes im Süden Pelo­pon­nes im anti­ken Grie­chen­land – gewe­sen sein. Die dort leben­den Spar­ta­ner bedurf­ten nicht mehr denn 280 Zei­chen, um zu sagen, was zu sagen war:

„Boo­te ver­lo­ren. Min­dar­os tot. Män­ner haben Hun­ger. Wis­sen nicht, was tun.“

Schlacht­be­richt der Spar­ta­ner nach der Nie­der­la­ge von Kyz­ikos,
410 v. Chr. (72 Zei­chen)

Die Spar­ta­ner ver­stan­den, das ein Über­druss an sprach­li­chem Fer­tig­d­res­sing nicht sel­ten zu Miss­ver­ständ­nis­sen führt und in jedem Fall der Les­bar­keit zum Nach­teil gereicht. Twit­ter steht folg­lich ganz in der Tra­di­ti­on der lako­ni­schen Spar­ta­ner.

Hier fin­den Sie zudem meh­re­re Lis­ten mit Web-Emp­feh­lun­gen. Wer Inspi­ra­ti­on oder ein­fach eine Beschäf­ti­gung sucht, kann sich da umschau­en.