Intern: Umstel­lung des News­let­ters

Seit Anfang April ver­schi­cke ich mei­nen News­let­ter Die Poli­ti­sche Wochen­schau auch als E‑Mail. Das hat nicht nur zu eini­gen neu­en Leser:innen, son­dern auch zu einem Umden­ken bei mir geführt: Wie addres­sie­re ich mei­ne Leser:innen? Wel­che Bezie­hung habe ich als Autor zu ihnen? Wie gestal­te ich den News­let­ter am bes­ten?

„Abschlie­ßend bleibt mir nur, zu sagen, dass der News­let­ter erst­mal im Beta-Betrieb läuft. Soll­ten Schwie­rig­kei­ten auf­tre­ten, freue ich mich über eine kur­ze E‑Mail oder eine Nach­richt über Twit­ter. Für alle RSS-Liebhaber:innen bleibt alles beim Alten: Der Link zum Feed fin­det sich im Menü oder ein­fach bei /​feed.“

Intern: RSS vs. E‑Mail-News­let­ter

Nach vier Wochen und vier News­let­tern wur­de es Zeit, zwei Ver­bes­se­run­gen vor­zu­neh­men, die ich an die­ser Stel­le kurz erläu­tern möch­te.

Hal­lo, Revue!

Tech­nisch rea­li­sie­re ich den News­let­ter mit­tels Mail­Po­et. Exter­ne Inhal­te – wie der Hea­der – sind auf dem glei­chen Ser­ver wie die­se Sei­te gehos­tet (mehr zum Hos­ting die­ser Sei­te). Die Ver­sand-Adres­se [email protected] ist über einen Sen­der Poli­cy Frame­work (SPF) gesi­chert, somit soll­te der News­let­ter auch nicht all­zu oft im Spam-Ord­ner lan­den (zumin­dest ist der Spam-Score mit ‑0,2 gering). Und ganz wich­tig: Eine Boun­ce-Adres­se, an die alle Non-Deli­very-Noti­fi­ca­ti­ons gehen, damit das Post­fach nicht zuge­müllt wird.

Intern: RSS vs. E‑Mail-News­let­ter

Mail­Po­et funk­tio­nier­te gut, aber bei wei­tem nicht per­fekt. Die Mail­Po­et-Ober­flä­che ist in Wor­d­Press als Plugin ein­ge­bun­den und dem­entspre­chend trä­ge. Außer­dem sind die For­ma­tie­rungs­op­tio­nen eher man­gel­haft – die News­let­ter sehen nicht aus wie aus dem Jahr 2020.

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Intern: RSS vs. E‑Mail-News­let­ter

Vor etwa einer Woche erzähl­te mir eine Freun­din begeis­tert von einem E‑Mail-News­let­ter, den sie abon­niert habe. Und dann kam – wie es zu befürch­ten war – die Fra­ge: „Wie­so hast du kei­nen E‑Mail-News­let­ter?“

Ich lese (fast) kei­ne E‑Mail-News­let­ter bzw. habe mir einen Work­around gebaut, um E‑Mail-News­let­ter in Unread, dem RSS-Rea­der mei­ner Wahl, lesen zu kön­nen. (Dafür nut­ze ich das prak­ti­sche Web­tool kill​-the​-news​let​ter​.com, wel­ches eine spe­zi­fi­sche E‑Mail-Adres­se gene­riert, die wie­der­um einen Atom-Feed speist.)

Doch hier wird auch offen­bar, wie­so vie­le immer noch den klas­si­schen E‑Mail-News­let­ter prä­fe­rie­ren: E‑Mail-Adres­se ange­ben, bestä­ti­gen – fer­tig. Dafür wird in Kauf genom­men, dass das Post­fach zum Hort unge­le­se­ner News­let­ter wird.

Ein Blick in die Sta­tis­tik offen­bart Erschre­cken­des: Bei einer Online-Befra­gung schätz­ten 27 Pro­zent der (1009) Befrag­ten, mehr als 20 E‑Mail-News­let­ter pro Woche (!) zu erhal­ten.

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Intern: Nichts bleibt beim Alten

Seit nun­mehr einem hal­ben Jahr betrei­be ich hob­by­mä­ßig die­sen Blog. Bis dato hat­te ich mei­ne Tex­te bei Medi­um ver­öf­fent­licht, was vor allem den Vor­teil hat­te, dass ich mich um nichts küm­mern muss­te. Wer mich kennt, weiß, dass ich gut dar­in bin, aus die­sem Vor­teil einen Nach­teil zu machen – ich küm­me­re mich ger­ne. Schon Anfang letz­ten Jah­res sicher­te ich mir für mei­ne G Suite die Domains lawetz​ky​.de und domi​ni​kla​wetz​ky​.de. Im Som­mer erwuchs dar­aus die Idee, einen klei­nen Blog auf­zu­bau­en, um mei­ne Tex­te dort zu publi­zie­ren und gege­be­nen­falls Foli­en von Vor­trä­gen zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Für unkom­pli­zier­tes Web­site-Buil­ding hat man mitt­ler­wei­le die Wahl zwi­schen zahl­rei­chen Bau­käs­ten – Squa­respace, Jim­bdo und Wix sind ver­mut­lich die bekann­tes­ten. Ich wähl­te Wix, da mir das User Inter­face am über­sicht­lichs­ten erschien. Kom­pli­zier­te Lösun­gen mit eige­nem Hos­ting kamen zu die­sem Zeit­punkt nicht infra­ge, da ich noch her­aus­fin­den woll­te, ob regel­mä­ßi­ges Blog­gen über­haupt etwas für mich ist.

Screen­shot: Neu­es Web­site-Design

Ein hal­bes Jahr spä­ter bin ich am glei­chen Punkt wie mit Medi­um: die Vor­tei­le von Wix wer­den zu Nach­tei­len. Und so kommt es, dass bereits nach einem hal­ben Jahr der ers­te Refresh mei­ner Sei­te „live“ geht. In die­sem Arti­kel eröff­ne ich einen Blick hin­ter die Kulis­sen die­ser (neu­en) Web­site, denn das Pro­jekt Blog 2.0 hat sich als auf­wen­di­ger als gedacht her­aus­ge­stellt.

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Inter­view mit #grün­geh­t­doch

Anfang März habe ich der Initia­ti­ve #grün­geh­t­doch ein Inter­view zu mei­nem Enga­ge­ment bei Fri­days for Future gege­ben und erläu­tert, wel­che Rol­le Bil­dung beim Kli­ma­schutz spielt.

Hier das gesam­te Inter­view:

Domi­nik war von 2018 bis 2019 als Schü­ler­spre­cher am Gym­na­si­um Elt­vil­le tätig. Wäh­rend die­ser Zeit hat die Schü­ler­schaft zahl­rei­che neue Initia­ti­ven zuguns­ten von Natur und Kli­ma gestar­tet; die­ses Enga­ge­ment wur­de vom Rhein­gau-Tau­nus-Kreis mit dem „Klas­se Klima“-Preis aus­ge­zeich­net. Anfang 2019 half er beim Auf­bau der Wies­ba­de­ner „Fri­days for Future“-Ortsgruppe. Schwer­punkt bei sei­nem Enga­ge­ment sind Fra­ge­stel­lun­gen der poli­ti­schen Struk­tu­ren und der Kom­mu­ni­ka­ti­on in Sachen Kli­ma­schutz.

Domi­nik, du bist eines der bekann­tes­ten Fri­days-for-Future-Gesich­ter im Rhein­gau. Wie kam es dazu, gab es einen Anlass?

So lan­ge ich den­ken kann inter­es­sie­re ich mich für Poli­tik und Wis­sen­schaft. Da gehört es zu den grö­ße­ren Ärger­nis­sen, dass bei­des nicht immer in Ein­klang zu brin­gen ist: In der Wis­sen­schaft geht es um Sachur­tei­le, in der Poli­tik spie­len Wer­te eine grö­ße­re Rol­le. Nur gibt es The­men, bei denen Wer­te nicht der Maß­stab aller Din­ge sein soll­ten – der all­mäh­li­che Kol­laps unse­res Öko­sys­tems ist eines davon. Die Poli­tik reagiert auf Rei­ze von außen. Genau das woll­te ich sein! Als Teil eines viel grö­ße­ren Rei­zes, einer Bewe­gung: Fri­days for Future.

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Zu Gast auf dem 3. Hes­si­schen Inno­va­ti­ons­kon­gress

Am 30. Okto­ber 2019 sprach ich mit Oli­ver Kirch­hoff auf dem 3. Hes­si­schen Inno­va­ti­ons­kon­gress über das Ver­hält­nis von Tech­no­lo­gie und Kli­ma­schutz. Dabei adres­sier­te ich die bekann­te Phra­se in Kli­ma­schutz-Debat­ten: „Dann stu­die­re doch was Tech­ni­sches!“

„Bei all dem Gere­de über die Risi­ken des Kli­ma­wan­dels und die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten, um die­sem ent­ge­gen­zu­wir­ken, fällt eines unter den Tisch: Die Ana­ly­se gesell­schaft­li­cher Phä­no­me­ne, die ursäch­lich für den Kli­ma­wan­del, sowie die Suche nach Lösun­gen, die am Urpro­blem anset­zen — dem Mensch. Häu­fig wer­de ich gefragt, wie­so ich kei­ne Natur­wis­sen­schaft stu­die­re. Wie­so nicht Bio­lo­gie, Che­mie oder etwas Tech­ni­sches, um tech­ni­sche Lösun­gen zu ent­wi­ckeln? Da kann ich nur schmun­zeln. Wer das fragt, hat die Kau­sal­zu­sam­men­hän­ge nicht begrif­fen. Die Entwickler:innen nach­hal­ti­ger Lösun­gen wer­den die Sozialwissenschaftler:innen sein!“


Trans­pa­renz ist wich­tig! Dar­um ver­öf­fent­li­che ich eine Lis­te aller Ver­an­stal­tun­gen, auf denen ich war, auf mei­ner Web­site.

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